Archive for August, 2007
Absendername beim Versand von E-Mail Nachrichten unterdrücken.

Gerade in kleineren Exchange Umgebungen kommt es sehr oft vor, dass Benutzer mit verschiedenen E-Mail Adressen versenden wollen. Eine der Varianten, dieses Vorhaben zu ermöglich, ist für jede zusätzliche E-Mail Adresse einen User anzulegen, und dann mit der E-Mail Adresse dieses Benutzer zu versenden. Ein HowTo zu diesem Thema finden Sie auf SBSPraxis.de .

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Windows VISTA Fax-Konfiguration in einer SBS 2003 Umgebung.

Um mit Windows Vista das FAX-Modem des SBS 2003 zu verwenden, muss nach der Anbindung des Clients an die SBS-Domäne noch ein wenig manuelle Nacharbeit geleistet werden.

  1. Um Windows FAX zu konfigurieren, klicken Sie auf Start -> Alle Programme -> Windows FAX und Scan
  2. Klicken Sie auf „Neues Fax“ und anschließend im Fenster „Fax-Setup“ auf „Verbindung mit einem Faxserver im Netzwerk herstellen
  3. Geben Sie in der Eingabezeile „Name“ den Namen Ihres SBS-Servers
    ein (z.B. \\SBSPraxis), und klicken Sie auf „Weiter
  4. Bestätigen Sie im nächsten Fenster Ihre Eingabe, und klicken Sie auf „Fertig
  5. Geben Sie in der Windows Firewall den Fax-Dienst frei, indem Sie auf den Button „Nicht mehr blocken“ klicken. Bestätigen Sie im nächsten Fenster die Windows-Firewall Eingaben mit „Fortsetzen

Einem Fax-Versand sollte nun auch unter Windows Vista nichts mehr im Wege stehen.

Wo sind nur meine Mails geblieben ?

Vor einiger Zeit hatte ich bei einem Kunden zu tun, der mehrere Außendienst- mitarbeiter beschäftigt. Da diese Mitarbeiter nur gelegentlich in der Zentrale sind, rufen Sie ihre E-Mails über POP3 beim Provider ab. Durch die gewachsene Struktur des Unternehmens werden bei insgesamt 3 verschiedenen Providern die Nachrichten abgerufen. Firmenintern erfolgt die Weiterleitung der Nachrichten an das Internet über den Relay-Host des Providers über den auch die Internetanbindung erfolgt.

Da die Postfächer der Mitarbeiter in der Zwischenzeit mit SPAM zugeschüttet wurden, war es meine Aufgabe, die Nachrichten direkt vom Exchange Server (POP3 Connector) abrufen zu lassen, durch den SPAM Filter zu jagen und dann wieder an ein neu angelegtes Postfach beim Provider weiterzuleiten. Dieser etwas umständliche Weg wurde gewählt, da zu diesem Zeitpunkt gerade an einer gemeinsamen Mailserver Lösung für das gesamte Unternehmen (international tätiger Konzern) gearbeitet wurde.

Nun, eine einfache Aufgabe, die eigentlich keine besonderen Ansprüche stellen sollte. Die POP3 Konten und die restliche, notwendige Konfiguration war schnell durchgeführt, und die Tests konnten beginnen.

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Installation des FRSM (Ressourcen-Manager für Dateiserver) auf einem SBS 2003 R2

Nach der Installation des SBS 2003 R2 ist auch der FRSM (Ressourcen-Manager für Dateiserver) verfügbar. Um mit diesem Programm arbeiten zu können, muss es aber zuerst installiert werden. Für die Installation benötigen Sie die CD1 und CD6 Ihrer SBS 2003 R2 Installationsmedien.

  • Klicken Sie dazu auf Ihrem SBS auf Start -> Einstellungen und wählen Sie Systemsteuerung aus
  • Führen Sie einen Doppelklick auf Software aus, und wählen Sie anschließen Windows-Komponenten hinzufügen/entfernen
  • Navigieren Sie zu Verwaltungs- und Überwachungsprogramme und klicken Sie anschließend auf Details
  • Aktvieren Sie die Checkbox Ressourcen-Manager für Dateiserver, und bestätigen Sie Ihre Eingabe mit OK und klicken Sie auf Weiter.
    Es werden nun die notwendigen Dateien installiert. Die Installationsdateien dazu befinden sich auf CD1 und auf CD6\R2TECH\CMPNENTS\R2
  • Nach einem Neustart des Servers steht der FRSM unter Systemsteuerung -> Verwaltung zur weiteren Konfiguration zur Verfügung.
Tipps & Tricks zu Outlook Abwesenheitsbenachrichtigung (OOF)

Abwesenheitsbenachrichtigungen werden nicht an das Internet gesendet
In der Standardeinstellung eines Exchange Servers werden Abwesenheits- benachrichtigungen (OOF) die an Internet-Empfänger gesendet werden unterdrückt.

  1. Um dies zu ändern, starten Sie den ESM (Exchange System-Manager)
  2. Erweitern Sie Globale Einstellungen und aktivieren Sie Internet-Nachrichtenformate
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im rechten Auswahlfenster auf Standard, und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü
  4. Aktivieren Sie das Register Erweitert, und aktivieren Sie die Checkbox Abwesenheitsbenachrichtigungen zulassen.
  5. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit OK, schließen Sie alle Fenster, und starten Sie den virtuellen Standardserver für SMTP neu.

Im Junk-E-Mail Filter von Outlook landen täglich sehr viele SPAM-Mail. Kann ich trotzdem die Abwesenheitsbenachrichtigung verwenden.
Nein, auf keinen Fall. Die OOF Meldung wird beim Eintreffen einer Nachricht in den Posteingang generiert. Erst dann wird der Junk-E-Mail Filter aktiv. Sie würden also in diesem Fall auf jedes SPAM-Mail antworten.

Kann OOF auch für e-mail aktivierte öffentliche Ordner aktiviert werden?
Nein, dafür gibt es keine Funktion. Sie können aber als Workaround, den hier beschriebenen „Autoresponder“ verwenden

Die Outlook Abwesenheitsbenachrichtigung (OOF)
und das Internet

Die Urlaubszeit ist voll im Gange und dadurch steigt auch die Anzahl der Fragen auf www.MCSEboard.de die den Abwesenheitsassistenten betreffen. Ich habe daher versucht in einem eigenen Beitrag einige Tipps und Tricks zu diesem Thema beizusteuern.

Bevor Sie aber jetzt sofort für Ihr Unternehmen die Abwesenheitsbenachrichtigung für das Internet aktivieren, sollten Sie in Ruhe weiterlesen, und einige Punkte bedenken. (weiterlesen…)

Small Business Server – POP3 und IMAP Server Dienste
zur Verfügung stellen

Auch mit E-Mail Clients, die nur die Protokolle POP3 und IMAP unterstützen, können Sie auf den Exchange Server Ihres SBS (Microsoft Small Business Server) zugreifen. Der Exchange Server bietet dafür die beiden Dienste „Microsoft Exchange POP3“ und „Microsoft Exchange IMAP4“. Beide Dienste sind in der Grundkonfiguration jedoch deaktiviert, und müssen in der MMC „Dienste“ aktiviert und gestartet werden.

  1. Starten Sie die MMC „Dienste“ über Start -> Ausführen -> services.msc und Klick auf OK.
  2. Navigieren Sie zum Dienst „Microsoft Exchange POP3“, klicken Sie mit der rechten Maustaste, und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
  3. Wählen Sie im Eigenschafts-Fenster des Dienstes den Starttyp Automatisch (1) und bestätigen Sie Ihre Auswahl mit Übernehmen
  4. Anschließend können Sie den Dienst mit einem Klick auf den Button Starten (2) aktivieren.

zum Vergrößern klicken ..

Um auch den IMAP4 Dienst zu aktivieren, wählen Sie den Dienst “Microsoft Exchange IMAP4″ aus, und führen die Schritte 3-4 durch.

Was tun, wenn die Systempartition des Servers vollgelaufen ist?

Anruf eines Kunden, der seinen SBS 2000 selbst betreut. „Wir können den Exchange Server nicht mehr starten“. Auf die Nachfrage, ob es in der letzten Zeit noch andere Probleme gegeben hätte, erhalte ich die Antwort „Ja, die Datensicherung meldet seit einiger Zeit Fehler, aber ich bin noch nicht dazugekommen, diese zu überpüfen!“.

Nach einem Blick in die Ereignisanzeige (ID:9518 – Protokolldatenträger ist voll) war es klar. Da die Datensicherung nicht funktionierte, wurden auch die Exchange Transaktionsprotokolle nicht gelöscht. Nach einigen Tagen war die Partition, auf denen die Transaktionslogs gespeichert wurden (in diesem Fall die Systempartition) voll, und der Informationsspeicher heruntergefahren.

Was nun tun. Keine Angst, der Exchange Server sorgt auch für diesen Fall vor. Im Transaktionslogverzeichnis werden bei der 1. Bereitstellung des Informationsspeichers die beiden Dateien res1.log und res2.log angelegt. Diese Dateien sind ausschließlich Platzhalter, und dienen dazu, dass im Falle einer vollen Festplatte die letzten Transaktionen noch sauber geschrieben werden können, und dann der Informationsspeicher ordnungsgemäß beendet wird.

Um die Transaktionsprotokolle auf eine Festplatte mit genügend freier Kapazität zu verschieben, gehen Sie einfach wie in meinem HowTo auf SBSPraxis.de beschrieben vor. Sofort nach Bestätigung der neuen Konfiguration, beginnt der Exchange Server mit dem Verschieben der Dateien.

Zum Vergrößern klicken....

Anschließend lässt sich der Informationsspeicher wieder normal bereitstellen. Ein abschließendes Vollbackup befreit den Datenträger wieder von den nicht mehr benötigten Transaktionsprotokollen.

Hinweis: Auch die Informationsspeicher lassen sich im Offline Modus verschieben. Gehen Sie dazu gleich vor, wie in meinem HowTo beschrieben.

Im Übrigen, das Problem mit der Datensicherung konnte schnell geklärt werden. Der Kunde sichert auf eine externe Festplatte, und ein Mitarbeiter hatte diese nach Haus mitgenommen, um seinen privaten Notebook zu sichern. Leider hatte er vergessen, die Festplatte anschließend wieder mit in das Büro zu nehmen. Schön, dass es in allen Betrieben „menschelt“ ;)

Weiterführende Themen:
SBSPraxis.de – So verschieben Sie Exchange-Datenbanken und -Protokolle in Exchange Server 2003

Windows Small Business Server 2003 R2 – Editionenvergleich

Da auf MCSEboard.de immer wieder die Frage nach den Unterschieden der einzelnen SBS Editionen auftaucht, habe ich versucht verschiedene Links zusammenzutragen, die die Unterschiede erklären.

Microsoft – Windows Small Business Server 2003 R2 – Editionenvergleich
Microsoft – Häufig gestellte Fragen zu Windows Small Business Server 2003 R2
Microsoft – Highlights von Windows Small Business Server 2003
Microsoft – Systemanforderungen für Windows Small Business Server 2003 R2
The Official SBS Blog – Quick Reference: Components Included with Microsoft Windows Small Business Server 2003

Installieren der Wiederherstellungskonsole.

Ärgerlich, da steht man vor einem Server, der nicht mehr korrekt booten will. Als endlich vom Kunden die Installations-CD gefunden wird, um von der Wiederherstellungskonsole zu booten, stellt man fest, dass auch noch das CD/DVD-ROM Laufwerk des Servers defekt ist.

Damit Ihnen dieses Ärgernis erspart bleibt, sollten Sie auf jedem Ihrer Server die Wiederherstellungskonsole installieren. Sie bietet zwar nur rudimentäre, dafür aber sehr wichtige Funktionen, um einem Server wieder Leben einzuhauchen.

Um die Wiederherstellungskonsole zu installieren, wechseln Sie auf der Kommandozeile in das i386 Verzeichnis Ihrer Installations-CD und führen dann den Befehl Winnt32.exe /cmdcons aus. Bestätigen Sie den Setup-Dialog mit Ja.

Wenn Sie nach Fertigstellung der Installation Ihren Computer neu starten, wird im Startmenü der Eintrag “Microsoft Windows-Wiederherstellungskonsole” angezeigt.

Weiterführende Themen:
Microsoft KB-307654 – Installieren und Verwenden der Wiederherstellungskonsole in Windows XP
Microsoft KB-291980 – Installieren Beschreibung des Befehls Bootcfg und seiner Verwendung